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    <title>Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt - Allgemein</title>
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    <description>Auch im Alter sollte der Mensch nicht hungern und frieren </description>
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    <title>Was sich sonst noch so tut</title>
    <link>http://www.winterhilfe.info/index.php?/archives/35-Was-sich-sonst-noch-so-tut.html</link>
            <category>Allgemein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Petra Stöckmann-Kothen)</author>
    <content:encoded>
    Artikel in der ADZ am 6. Juli 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht an die Substanz&lt;br /&gt;
Über die chronischen Leiden unseres Gesundheitswesens / Von Balthasar Waitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu glauben, doch man gewöhnt sich auch an schlechte Nachrichten. Wenn jemand vor einigen Jahren vom möglichen Bankrott unseres Landes gesprochen hätte, wäre er von aller Welt als Nostalgiker des Ceausescu-Regimes, als Spinner oder als Schwarzmaler verdonnert worden. So trist es auch ist, jetzt pfeifen schon die Spatzen die Hiobsbotschaften vom Dach. Steigende Arbeitslosigkeit, erhöhte Steuern, reduzierte Löhne, nervöse, unpopuläre Eilverordnungen, Massenproteste, eine tiefe Kluft zwischen Regierung und Volk ergänzen das Gesamtbild. Alles deutet auf schwierige Zeiten, eine allgemeine Verarmung, wachsende Hoffnungs- und Ratlosigkeit mit all ihren Folgen und Randerscheinungen für die Bevölkerung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pillen für chronische Leiden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein beredtes Beispiel unserer kranken Gesellschaft gibt wohl das marode rumänische Gesundheitswesen mit all seinen chronischen Leiden ab. Das System, das noch immer viele Altlasten mit sich schleppt und schon seit Jahren eine grundlegende Reform dringend nötig hätte, steht immer wieder kurz vor dem Kollaps, der dann zum Glück in zwölfter Stunde vermieden werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ständige Kürzung der Haushaltsgelder für das Gesundheitswesen führt immer mehr zur Unterbezahlung des Personals, zu chronischem Personalmangel, zu schlechten Dienstleistungen und zu Korruption. Hinzu kommen die Verteuerung der Arzneimittel, die vorprogrammierten Konflikte zwischen Hausärzten, Apothekern und der Krankenkasse. Letztlich sind die Patienten jene, die am meisten darunter zu leiden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Krankenhäusern fehlen über längere Zeitspannen die nötigsten Arzneimittel, die Patienten müssen sich diese selbst beschaffen. Wegen der zum Teil unwürdigen Bedingungen würden die meisten Kranken lieber in ihrem eigenen Bett zu Hause behandelt werden. Das ratlose Gesundheitsministerium trifft Maßnahme um Maßnahme, deren Folgen nicht abzusehen sind. Derzeit läuft landesweit im Rahmen der sogenannten Dezentralisierung eine Großaktion zur Übergabe der zum Großteil heruntergewirtschafteten und hochverschuldeten Krankenhäuser an die Lokalverwaltungen. Im Prinzip eine gute Entscheidung, doch... Wie werden es die Kommunalverwaltungen, die große Löcher in ihren Haushaltssäckeln haben und kaum mehr die Gehälter ihrer eigenen Beamten begleichen können, wohl schaffen, monatlich für die hohen Verwaltungskosten der Spitäler aufkommen zu können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere schon zu Jahresbeginn gestartete Großaktion des Gesundheitsministeriums betrifft die komplexe Kontrolle der zu hohen Ausgaben: Kontrolliert werden alle Kranken- und Behindertenrenten, deren Zahl wie jene der Sozialhilfeempfänger in unserem Land in den letzten Jahren, laut den Statistiken des Ministeriums, unnatürlich und unmäßig angewachsen sind. In manchen Landeskreisen sei es in diesem Bereich zu einem unhaltbaren „Unwesen“ gekommen, heißt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Krankenurlaubspolizei“ vor der Tür!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Kontrolle auf Landesebene werden schon seit Monaten auch die Krankenurlaube unterzogen. Das geschieht zur offenen Unzufriedenheit der Hausärzte und zum Leidwesen der Patienten. Das Gesundheitsministerium hofft jedoch, durch diese unpopulären aber nötigen Maßnahmen dem Budget erneut beträchtliche Summen zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Gesundheitsminister Attila Cseke wurden 2009 sechs Prozent des Fonds der Krankenversicherung für die Bezahlung von Krankenurlauben ausgegeben.&lt;br /&gt;
Wenn diese Summe 2006 noch 482 Millionen Lei ausmachte, so erreichte sie 2009 mit 923 Millionen Lei schon das Doppelte. In manchen Kreisen, wie Kreis Neam] oder Olt, vervierfachte sich diese Summe. Insgesamt wurden im Vorjahr bei einer Gesamtzahl von fünf Millionen Arbeitnehmern insgesamt 2.700.000 Personen Krankenurlaub gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der anvisierten Landeskreise ist auch der Kreis Temesch/Timis, da hier die Zahl der gewährten Krankenurlaube von Jahr zu Jahr beträchtlich angestiegen war. Im Jahr 2008 wurden im Kreis Temesch - der Kreis verzeichnete eine aktive Bevölkerung von 320.000 Personen - über 160.000 Krankenurlaube gewährt. Das heißt: Die Hälfte des beschäftigten Personals genoss ein- oder mehrmals im Jahr Krankenurlaub. Im Vorjahr wuchs diese Zahl bis zu 198.048 an. Laut der Temescher Krankenkasse wurden in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres über 44.000 Krankenurlaube verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser landesweiten Kontrolle wurde bei einem Fünftel der überprüften Hausärzte Unregelmäßigkeiten in der Gewährung des gesetzlichen Krankenurlaubs entdeckt: 336 von den 1540 Hausärzten mussten Geldstrafen begleichen. In den meisten Fällen fehlten die nötigen Anlagen bzw. die Erklärung über den Ort der Untersuchung des Patienten, die Beweise für die Begleichung der Versicherung oder die Bestätigungen des Arbeitgebers. In Sachen Geldstrafen hält der Kreis Temesch dabei die Spitze: In einer ersten Phase erhielten sechs Hausärzte eine Geldstrafe von 11.000 Lei, in einer zweiten Phase mussten 16 Ärzte von insgesamt 26 gar insgesamt 72.500 Lei Geldstrafe bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontrollen führten zu starken Protesten bei den Hausärzten. Vor allem wurde von diesen die Ungesetzmäßigkeit der Kontrollen beanstandet: Die von den Ärzten zu befolgenden Normen wären nämlich noch nicht Gesetz, da sie noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht wären. Proteste gab es aber auch wegen der ungewöhnlichen Höhe der Geldstrafen. Laut Claudia Iftode, der Vizevorsitzenden des Temescher Verbandes der Hausärzte, hatten die bestraften Hausärzte durchschnittlich Geldstrafen von über 5000 Lei zu bezahlen, obwohl deren durchschnittliches Monatseinkommen kaum 4500 Lei übersteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirklichen Leidtragenden dieser Überprüfungen könnten wieder-um letztlich die Bürger, leidende und hilfsbedürftige Personen sein. Nicht genug, dass das Verhältnis zwischen Patient und Hausarzt gestört wird. Als zusätzlicher psychischer Terror und unwürdig für viele Patienten erscheinen vor allem die allzu sehr an den Polizeistaat erinnernden Prozeduren der Überprüfung der Patienten durch die sogenannte „Krankenurlaubspolizei“. Diese Befugnisse erhielten durch die Eilverordnung der Regierung nämlich Vertreter der Arbeitgeber und die Polizei. Dass derartige Maßnahmen wenig fruchten und zudem noch leicht zu Übergriffen führen können, hat man wohl in aller Eile außer Acht gelassen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:28:47 +0200</pubDate>
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    <title>Und wer sieht die Kranken?</title>
    <link>http://www.winterhilfe.info/index.php?/archives/33-Und-wer-sieht-die-Kranken.html</link>
            <category>Allgemein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Petra Stöckmann-Kothen)</author>
    <content:encoded>
    Hausärzte wollen einen besseren Rahmenvertrag&lt;br /&gt;
Druckmittel: Keine Rezepte für Gratis-Medikamente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonnabend vor Ostern las ich folgenden Artikel, nachdem ja schon vorher immer wieder die Apotheken kaum genügend von der Krankenkasse finanzierte Medikamente abgeben konnten, wird dies nun auch noch von den Hausärzten unterstützt. Und was machen die Menschen, die kaum sonst mit ihrem Geld - vor allem die Rentner - ihr Leben bestreiten können? Wieder eine neue Art der Sterbehilfe, denn wer sich die notwendigen Medikamente nicht selber bezahlen kann, kann ja dafür früher sterben - oder????   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt; Bukarest (Mediafax/ADZ) – Als eine Form des Protestes haben die Hausärzte beschlossen, die Patienten zwar zu untersuchen, sie werden auch die notwendigen Medikamente verschreiben, aber keine Rezepte für Arzneimittel mehr ausstellen, deren Kosten ganz oder zum Teil von der Krankenversicherungskasse übernommen werden. Ebenso werden sie den Patienten keine Empfehlungen für einen Facharzt aushändigen. Auch Krankenurlaub wird nicht mehr verschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausärzte sind mit den Normen des Rahmenvertrags für den ärztlichen Beistand 2010 unzufrieden. Durch diesen Vertrag würde das Budget für die medizinische Grundversorgung um 40 Prozent herabgesetzt. Bei der Ausarbeitung dieses Vertrags durch die Krankenversicherungskasse (CNAS) habe man sich mit den Hausärzten nicht beraten, sie werden den Vertrag nicht unterschreiben. Die Hausärzte sind der Meinung, dass sie für die Finanzierung ihrer Praxis 10.000 Lei benötigen, und nicht bloß 4200 Lei, wie das jetzt der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesundheitsminister Attila Cseke erklärte dazu, dass das Vorgehen der Hausärzte ungerechtfertigt sei, sie würden bloß die Gesundheit ihrer Patienten schädigen. Es ginge nicht an, dass wegen einem Konflikt zwischen Institutionen wieder die Bürger leiden. Der Rahmenvertrag für die Hausärzte sei bis zum 31. März 2010 gültig gewesen und werde automatisch verlängert.&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, außer nette Erklärungen abgeben, was wird der Minister sonst machen??? Wir sind gespannt! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 04 Apr 2010 18:40:26 +0200</pubDate>
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    <title>Sozialhilfe</title>
    <link>http://www.winterhilfe.info/index.php?/archives/31-Sozialhilfe.html</link>
            <category>Allgemein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Petra Stöckmann-Kothen)</author>
    <content:encoded>
    &quot;România libera&quot; v. 16.07.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S. 11 Rumänien: Sozialschutz für Inhaber von Geländewagen: die soziale Entwicklung nach der&lt;br /&gt;
Wende 1989: vor 1989: Renten stellten 80 % des letzten Gehalts dar, es gab keine Arbeitslosigkeit,&lt;br /&gt;
Vagabondage wurde strafrechtlich belangt, Mütter mit vielen Kindern erhielten Sonderzuschlag in&lt;br /&gt;
Höhe von mehreren Monatsgehältern: Beispiel: Mutter mit vier Kinder: 2.000,-Lei Zuschlag im&lt;br /&gt;
Monat, Mütter mit über 10 Kinder: 5.000,-Lei, Monatsgehälter der Arbeiter waren zwischen 1.500 -&lt;br /&gt;
1.800,-Lei; Paradox nach der Wende: Zahl der Armen ist jährlich zurückgegangen, aber Anzahl der&lt;br /&gt;
Sozialschutzempfänger ist jährlich gestiegen: 2008: 11 Mio. Rumänen erhielten sozialen Schutz&lt;br /&gt;
vom rumänischen Staat; Präsident Basescu erklärte öffentlich, soziale Gelder werden vergeudet:&lt;br /&gt;
Hilfe für Heizung auch für Inhaber von Geländewagen, längsten und gut bezahlte&lt;br /&gt;
Mutterschutzzeiten europaweit; nicht-Regierungs-Organisationen forderten Überprüfung der&lt;br /&gt;
staatlichen Ausgaben und Änderung der Gesetzgebung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Meinung:&lt;br /&gt;
Änderung der Gesetzgebung - wegen mir, aber vor allem eine andere Einstellung der Beamten zu den Antragstellern und eine Überprüfung der Bedingungen, um an das Geld zu kommen. Dass nun auf die gezeigt wird, die sich auskennen und die Bedingungen erfüllen, um an das Geld zu kommen, hilft den Bedürftigen überhaupt nicht. Denn, mit anderen Worten, wir sollten auch Heizungszuschlag beantragen &lt;img src=&quot;http://www.winterhilfe.info/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; wir erfüllen viele der Bedingungen und können es uns auch leisten, täglich anzustehen, um den Antrag abzugeben. Um die Gelder zu bekommen, muss man lange anstehen, viele Zettel ausfüllen und das alles mindestens drei mal pro Monat - weil jedes mal was anders noch zu fehlen schein... die zuständigen Sachbearbeiter übersehen so was nicht beim ersten Mal. Wen wundert es, wenn die wirklich bedürftigen es nicht machen? Dazu die Vorgaben, die können nur Menschen wie wir erfüllen - sprich, eigenes Haus oder offiziellen Mietvertrag...&lt;br /&gt;
Aber wenn sich nun der Herr Basescu selber einschaltet, dann kann es ja nur besser werden &lt;img src=&quot;http://www.winterhilfe.info/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 17 Jul 2009 12:06:25 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Beschreibung März 2009</title>
    <link>http://www.winterhilfe.info/index.php?/archives/13-Beschreibung-Maerz-2009.html</link>
            <category>Allgemein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Kothen)</author>
    <content:encoded>
    Hermannstadt, im März 2009 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Hilfsprojekt &quot;Winterhilfe&quot; im Kirchenbezirk Hermannstadt (Sibiu, Rumänien) wurde im Herbst 1999 mit dem Ziel ins Leben gerufen, Rentnerinnen und Rentner in den Evangelischen Kirchengemeinden, die sich mit ihrer Rente die Wohnnebenkosten im Winter nicht leisten können, eine finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.&lt;br /&gt;
Während die Kosten für Gas und Strom in den vergangenen Jahren jeweils um 70 bis 100 %  angehoben wurden, wurden die Renten nur jeweils zum Quartal um 3 - 5 % erhöht.&lt;br /&gt;
Mit der Erhöhung der Energiekosten ist immer auch eine Preissteigerung bei Lebensmitteln einhergegangen.&lt;br /&gt;
Dass die Preise so stark angehoben wurden, lag vor allem an dem Wunsch, bis 2007 in die EU aufgenommen zu werden und so passt man auch die Preise den EU Vorgaben an. Inzwischen sind wir in der EU, ausländische Unternehmen sind in die Energiekonzerne eingestiegen und so gibt es scheinbar keinen Grund, die Preise nicht auf den Weltmarkt auszurichten, obwohl ein Großteil der Energieträger (Gas, Strom) im Land selber vorhanden sind, bzw. produziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen mit diesem Projekt jetzt im zehnten Jahr, leider ist es immer noch sehr nötig und wichtig. Aber im Vergleich zu den vergangenen Jahren gibt es zwei wesentliche Verbesserungen für unser Projekt. Im Herbst 2008 waren Wahlen, da mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten Rentner sind, wurde auch ihnen ein Geschenk gemacht, die Renten wurden wirklich spürbar angehoben. So können einige unserer früheren Empfänger nun ohne unsere Unterstützung auszukommen. In diesem Winter starteten wir mit 109 Personen diesen neuen Abschnitt des Projektes für 2008 / 2009. Zum ersten Mal waren weniger Personen auf der Liste als im Vorjahr.&lt;br /&gt;
Die zweite Verbesserung besteht darin, dass der Kurs des Euros im Vergleich zur Landeswährung zugelegt hat, wir also von den Spenden mehr Unterstützung herausbekommen als im Vorjahr: Januar 2008: ca. 3,5 Lei / Euro, Januar 2009: ca. 4,2 Lei / Euro. Dafür sind wir sehr dankbar.&lt;br /&gt;
Aber nichtsdestotrotz benötigen die 109 Personen unsere Unterstützung, weil immer noch die Rechnungen höher ausfallen, als die Rente ist.&lt;br /&gt;
Ein Sozialnetz, wie man es in westeuropäischen Ländern kennt, gibt es in Rumänien nicht.&lt;br /&gt;
So versuchen wir mit der Winterhilfe die Not der Rentner ein wenig zu lindern, in dem wir im Winter monatlich eine feste Summe an diese Renterinnen und Rentner auszahlen. In diesem Winter in Höhe von 100 Lei pro Person und Monat, das sind ca. 24,- Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verteilung der Spendenmittel wird innerhalb der Ortsgemeinden organisiert. Seit vielen Jahren gibt es im Kirchenbezirk eine Gruppe Frauen, die in den Dörfern und Städten alte und schwache Menschen betreuen. Diese Helferinnen kennen die Situationen ihrer zu betreuenden Menschen gut und können darum gut abschätzen, wer im Winter mit der eigenen Rente auskommt und wem wir helfen müssen. Regelmäßige, monatliche, Treffen ermöglichen schnelle Hilfe. Gemeinsam planen wir in jedem Spätsommer, wie hoch die Hilfe sein sollte und wie vielen Menschen diese Hilfe gewährt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der regelmäßigen Unterstützung in den Wintermonaten, helfen wir den Renterinnen und Rentner auch bei der Beschaffung von Medikamenten, dieses während des ganzen Jahres. Dafür brauchten wir im letzten Jahr pro Monat ca. 100 Euro, einige bekommen hier auch regelmäßig diese Unterstützung, weil sie täglich teure Medikamente benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserem Projekt! Unser Vater im Himmel segne Sie reichlich dafür!&lt;br /&gt;
 Gerne senden wir Ihnen auch unsere regelmäßigen Rundbriefe über das Projekt, dazu benötigen wir nur Ihre Adresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
verbleibe ich&lt;br /&gt;
Ihre&lt;br /&gt;
Petra Stöckmann - Kothen&lt;br /&gt;
Diakonin MBK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen - Hausen, Stiftung Lebenswerte&lt;br /&gt;
 Bank: Volksbank Maingau e. G.     Konto - Nr. 97390   BLZ:  505 613 15   Stichwort: Rumänien, Winterhilfe&lt;br /&gt;
Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach&lt;br /&gt;
Konto - Nr. 213 934    BLZ: 310 500 00   Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt 
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    <pubDate>Sun, 07 Jun 2009 16:25:55 +0200</pubDate>
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