Sonntag, 7. Juni 2009
Liebe Spenderinnen, lieber Spender,
heute wenden wir uns wieder an Sie, um Ihnen die neuen Zahlen für unser Projekt Winterhilfe mitzuteilen.
Im Oktober hatten wir 67 Personen auf unserer Liste und wir haben pro Person 700.000 Lei ausgezahlt. Das entsprach pro Person 18,28 €, also 1.224,76 € zusammen. Außerdem haben wir noch 150,-- € für Grippeschutzimpfungen ausgegeben.
Für November fanden sich schon bis heute weitere Personen, so dass wir mit mindestens 70 Personen rechnen werden. Die Summe von 700.000 Lei pro Person wird beibehalten. Da der Wechselkurs nur geringfügig steigt, rechnen wir mit einer benötigten Summe von mindestens 1.260,-- € für den Monat November.
Dank Ihrer Spenden, auch über den Sommer hinweg, haben wir das nötige Geld für November hier schon vorliegen. Aber der Winter beginnt dann ja erst richtig und wir würden uns freuen, wenn die Spenden so weit reichen, dass wir bis April monatlich die Winterhilfe auszahlen könnten.
Wir müssen aber auch damit rechnen, dass im Laufe des Winters weitere Personen unsere Winterhilfe benötigen. Vielleicht wird es sogar nötig, die Höhe der Unterstützung anzuheben.
700.000 Lei ist eine große Summe, wenn man manche Renten anschaut, die bei 800.000 Lei monatlich liegen (Landwirtschaft). Im Blick auf manche Heizkostenrechnungen von über 3.000.000 Lei in den Wintermonaten, ist es nur ein Zeichen. Aber es ist ein Hoffungszeichen für die Empfänger, welches ihnen zeigt, dass sie in ihrer Not nicht alleine gelassen werden.
Dieses Hoffnungszeichen verdanken wir Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender, und so wie unsere Empfänger daraus Hoffnung schöpfen, so auch wir. Wir hoffen, dass Sie uns auch weiterhin bei dem Projekt Winterhilfe unterstützen! Unser Vater im Himmel wird es Ihnen reichlich vergelten!
Wir schließen diesen Brief mit den Worten des Apostel Paulus:
Ein jeder gebe, wie er's sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. (2. Korinther 9,7)
Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für Sie,
verbleiben wir Ihre
Dechant Pfr. Dietrich Galter
Carmen Rucareanu, Diakoniereferentin
Petra Stöckmann - Kothen, Diakonin, Koordinatorin der Winterhilfe
Hermannstadt, im November 2005
Liebe Spenderinnen und Spender,
es ist an der Zeit, euch die frischen Daten der Winterhilfesaison 2005 / 2006 mitzuteilen.
Zunächst einmal danke ich im Namen der Empfänger ganz herzlich für die Unterstützung, die wir jetzt schon seit vielen Jahren durch euch bekommen. Habt vielen Dank für die kleinen und großen, regelmäßigen und unregelmäßigen Spenden, mit denen Ihr unser Projekt "Win-terhilfe" unterstützt. Ihr helft damit vielen Rentnerinnen und Rentnern, dass sie getrost wieder einen Winter überleben können und wissen: Wenn die Not auch groß ist, sie sind nicht allein, ihnen wird geholfen!
Leider ist nach wie vor keine wirkliche Verbesserung der Lebensbedingungen für die Rentne-rinnen und Rentner in diesem Land in Sicht, so dass wir dankbar sind, dass Ihr uns auch über den vergangenen Sommer noch Gelder habt zukommen lassen, so dass wir nun getrost die nächste Saison beginnen konnten und darauf vertrauen, dass wir auch in diesem Winter vielen alten Menschen helfen können.
Der Sommer war kalt und nass in diesem Jahr, Ihr habt sicher auch von den vielen Über-schwemmungen hierzulande gehört. Gott hat uns dafür einen goldenen Herbst geschenkt, so-dass wir alle noch Sonne auftanken können, ehe die kalte Jahreszeit beginnt. Dafür sind wir alle sehr dankbar. Denn gleichzeitig wissen wir, dass wir in diesem Winter wieder mit einer Steigerung der Wohnnebenkosten um mindestens einem Drittel im Vergleich zum letzten Jahr rechnen müssen. Alles wie gehabt, möchte ich sagen, denn genauso sind auch alle anderen Preise angehoben worden, immer noch ist die wirkliche Angleichung der Renten nicht einmal im Ansatz geschehen oder gibt es regelmäßig gesicherte staatliche Unterstützungen für Men-schen in Not. Leider kann ich Euch immer noch nichts anderes schreiben, als das die Not steigt, die Liste der Bedürftigen länger wird und die Unterstützung höher ausfallen sollte als im vergangenen Jahr.
Wir sind unendlich dankbar, dass wir in euch Freunde und Helfer gefunden haben, die sich immer wieder daran beteiligen, hier Not zu lindern - obwohl das Leben in eurem Umfeld auch nicht leichter geworden ist! Gott segne euch dafür!
Nachdem es uns nicht geglückt ist, bereits im September eine grobe Planung für diese Saison zu machen, haben wir uns dazu entschlossen, im Oktober eine vorläufige Liste während der Sitzung der Helferinnen zusammen zustellen. Wir haben dann das vorhandene Geld, welches in rumänischer Währung auf dem Konto des Bezirkskonsistoriums für die Winterhilfe lag, auf diese Bedürftigen aufgeteilt.
Das Ergebnis war folgendes: 91 Personen wurden von den Helferinnen genannt, die wir in diesem Winter unterstützen sollten. Da wir knapp über 91.000.000 Lei hatten, bekam jede Person 1.000.000 Lei, das entsprach ca. 28,- €.
Es war leider auch im Oktober nicht allen Helferinnen möglich, zur Sitzung nach Hermann-stadt zu kommen. Inzwischen wurden darum weitere Personen auf die Liste gesetzt, im No-vember brauchten 99 Personen eine Unterstützung. Wir haben also ca. 2.780,- € benötigt, um diese Summe auszuzahlen. Dazu haben wir für die Helferinnen eine Grippeschutzimpfung angeboten und auch für die Personen, die von ihnen betreut werden, eine Impfung vorbereitet, die von den Ärzten im Team verabreicht wird.
Zum Glück stieg der Eurokurs hierzulande wieder ein wenig an, wenn gleich er aber noch lange nicht den Stand vom vergangenen Oktober erreicht hat.
Ich freue mich immer, wenn ich von euch Anregungen und konkrete Nachfragen bekomme, um euch dann gezielt zu informieren. Wenn man - wie ich - lange in diesem Land lebt, sieht man sicher einiges mit anderen Augen, setzt dies oder das voraus, was Ihr gar nicht wissen könnt. Ein Anregung habe ich gerne aufgegriffen und versucht umzusetzen:
Hier darum ein paar Zahlen. Ich habe für euch einmal umgerechnet, wie viel einiges, was man so täglich zum Leben braucht, kostet, damit Ihr einwenig mehr die hiesige Alltagssituation erspüren und vergleichen könnt:
Winterhilfe pro Monat 28,- €
Rentendurchschnitt in der Stadt (Arbeiter) 45,- € (ca. 1/3 der Empfänger)
Rentendurchschnitt auf dem Land (Landwirtschaft) 20,- €
Energiekosten
1 Klafter Holz 100,00 €
Gas (1 m³) 0,22 €
Strom (1 kWh) 0,12 €
Wasser (1 m³ mit Abwasser) 0,63 €
Für den Vergleich: Während der ersten Winterhilfesaison 1999 / 2000 kostete ein m³ Gas
0,09 DM. Ähnlich ist das Verhältnis auch beim Strom und Holz, mir lagen nur keine Zahlen mehr vor. Wer nicht mit Holz heizt, hat Gasanschluss, Heizöl gibt es hier so nicht.
Wasser und Abwasser fällt auf dem Land meist weg, weil die Menschen dort noch ihre eige-nen Brunnen und Sickergruben haben.
Lebensmittel, ermittelt in Hermannstadt auf dem Land
1,5 kg Brot 0,90 € 0,95 €
1 kg Mehl 0,45 € 0,70 €
1 kg Zucker 0,63 € 0,77 €
1 l Öl 0,70 € 1,20 €
1 kg Schweinefleisch 3,45 € 4,30 €
1 kg Kartoffeln 0,23 € 0,28 €
(in diesem Jahr kaum eigene Kartoffelernte bei den Betroffenen auf dem Land)
Ihr seht also, dass es bei der Unterstützung durch die Winterhilfe wirklich um Hilfe für das einfache Überleben geht, die Rentnerinnen und Rentner haben dadurch keinen Extraluxus, sondern nur eine bessere Überlebenschance.
Im Namen aller Empfänger und Verteiler - denn es tut auch den Helferinnen gut, dass sie konkret helfen können - danke ich für euer Verständnis für die Lage hier, für eure großzügige Unterstützung und bitte unseren Vater im Himmel, dass er euch dafür segnet und eure Töpfe und Krüge nie versiegen lässt (1. Könige 17, 14) und verbleibe mit den besten Wünschen für die bevorstehende Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest und Gottes Geleit für 2006
Eure
Petra Stöckmann - Kothen
Initiatorin des Projektes
Hermannstadt im November 2008
Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,
inzwischen ist der Winter wieder im Anmarsch, die Temperaturen sinken an und unter den Gefrierpunkt und wir haben die neue Saison der Winterhilfe begonnen.
Eine wichtige Veränderung möchte ich Ihnen gleich zu Beginn dieses Briefes mitteilen:
Die Kirchengemeinde Obertshausen, die uns nun schon seit vielen Jahren ihr Konto und die nötigen (ehrenamtlichen!) Mitarbeiter zur Verfügung stellt und damit Ihnen die Möglichkeit gibt, eine Spendenbescheinigung zu erhalten, hat eine Umstellung in der Kontoverwaltung vorgenommen. Darum gibt es eine neue Kontonummer für Ihre Spenden. Bitte beachten Sie diese neue Kontonummer, wenn Sie weiterhin über die Kirchengemeinde Obertshausen uns Ihre Spenden zukommen lassen möchten. Die Möglichkeit über die Siebenbürgenhilfe in Mönchengladbach zu spenden besteht selbstverständlich weiter wie gewohnt.
Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen - Hausen, Stiftung Lebenswerte
Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto - Nr. 97390 BLZ: 505 613 15
Stichwort: Rumänien, Winterhilfe
Danke schön, dass Sie diese Veränderung mitmachen! Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben.
Dank Ihrer Spenden dürfen wir getrost auch in diesem Jahr den Rentnerinnen und Rentner des Evangelischen Kirchenbezirkes diese Unterstützung anbieten. So starten wir diesen Winter zunächst mit 109 Personen diesen neuen Abschnitt des Projektes für 2008 / 2009.
Wir sind wirklich sehr, sehr dankbar, dass auch über den Sommer immer wieder Zeichen der Verbundenheit in Form von weiteren Spenden von Ihnen zu uns kamen, so dass wir großen Mut daraus schöpften und auch in diesem Winter eine Unterstützung in Höhe von 100 Lei pro Person (z. Zt. ca. 27,-- €) anbieten.
Zu unser aller Freude wurden in diesem Jahr die Renten wirklich angepasst, so dass einige unserer früheren Empfänger nun hoffen, auch ohne unsere Unterstützung zurechtzukommen. Allerdings wurden auch die Energiepreise wieder kräftig angehoben, so dass es sich im laufe des Winters noch sehr verändern kann und einige in den kommenden Monaten doch noch mit der Bitte um Unterstützung an uns herantreten werden. Wir sind aber der getrosten Zuversicht, dass wir diesen Bitten dann auch nachkommen können und wir auch in diesem Winter die Unterstützung für jede bedürftige Rentnerin und jeden bedürftigen Rentner bis zum Mai auszahlen können.
Wir haben jetzt das Geld noch nicht zusammen, aber sicher lassen Sie uns auch in den nächsten Monaten nicht im Stich, damit wir das Motto unseres Projektes auch in der Saison 2008 / 2009 aufrecht erhalten können:
Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern
Die Unterstützung für die Beschaffung von Medikamenten haben wir auch über den Sommer aufrechterhalten. Es brauchte pro Monat ca. 100 Euro, einige bekommen hier auch eine regelmäßige Unterstützung, weil sie regelmäßig teure Medikamente benötigen.
Die Grippeschutzimpfungen gab es in diesem Winter wieder für alle Rentner gratis bei den Hausärzten, so wurden aus unseren Spendenmitteln "nur" die jüngeren Helferinnen mit einer Impfung versorgt.
Im Vertrauen darauf, dass unser Vater im Himmel Ihnen Ihre Spenden reichlich vergelten wird, verbleibe ich mit den besten Wünsche für Sie und der Hoffung, dass Sie uns treu bleiben - auch im Namen der Empfänger, Mitarbeiter des Diakonieausschusses und des Kirchenbezirkes Hermannstadt! Wir gehen mit diesem Projekt jetzt ins zehnte Jahr, leider ist es immer noch sehr nötig und wichtig. Viele von Ihnen unterstützen uns seit dem Beginn dieses Projektes, im Herbst 1999. Wir sind Ihnen für diese Treue unendlich dankbar und freuen uns sehr an Ihnen, als unsere Freunde und Partner!
So bleibt mir zum Schluss noch eines: Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest. Mögen Sie auch im kommenden Jahr gesegnet sein und es behütet erleben!
Mit freundlichen Grüßen
Petra Stöckmann - Kothen
Initiatorin des Projektes
Hermannstadt im Dezember 2006
Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,
inzwischen haben wir die neue Saison unseres Projektes "Winterhilfe" begonnen. Nach Absprache zwischen den Helferinnen, die die Gaben verteilen, unserem neuen Dechanten Dr. Stefan Cosoroaba und mir, haben wir in diesem Jahr die erste Auszahlung im November gemacht. Wir hatten einen schönen Herbst und die Temperaturen waren günstig, so dass die hohen Rechnungen erst jetzt zu erwarten sind.
Auf unserer Liste stehen in diesem Jahr 110 Personen. Es kann aber möglich sein, dass wir auch in dieser Saison, Anfang nächsten Jahres noch weitere Personen aufnehmen werden, je nach dem, wie auch die Temperaturen in diesem Winter werden. Wir können uns dabei aber ganz auf die Urteilskraft der Helferinnen vor Ort verlassen.
Dank Ihrer großen Unterstützung, die auch in der Sommerzeit nicht nachgelassen hat, können wir zuversichtlich sein, dass wir wieder bis einschließlich Mai die Winterhilfe auszahlen können! Vielleicht gelingt es uns ja auch wieder, wenn es nötig ist, auch noch Unterstützungen darüber hinaus zuleisten. Gerade denen, die regelmäßige Medikamente benötigen, konnten wir im vergangenen Sommer immer wieder helfen und die Kosten hierfür übernehmen.
Wir - alle Empfänger und auch die Verteiler - sind sehr dankbar, dass Sie uns die Treue gehalten haben und uns dabei unterstützen, dass wir unser Projekt auch in diesem Winter wieder weiter laufen lassen können.
Leider hat sich an der Situation in diesem Land noch nichts geändert, die Energiekosten wurden vor dem Jahreswechsel noch einmal angehoben, so dass damit auch noch eine Teuerungswelle über das Land rollt. Es ist sogar zu vermuten, dass es im nächsten Jahr dann alles noch teurer wird, wenn Rumänien EU - Mitglied ist. Es wäre schön, aber ich glaube es nicht, dass dann auch endlich die Renten diesem Niveau angeglichen werden.
Gleichzeitig verliert der Euro im Vergleich zum Lei weiter an Wert. Das ist logisch nicht nachzuvollziehen, wenn man die wirtschaftlichen Daten liest. Für unser Projekt bedeutet das leider, dass wir immer mehr Geld benötigen, um etwas helfen zu können.
Wir haben in diesem Jahr dieselbe Summe, 1.000.000 alte Lei = 100 neue Lei, als Unterstützung angesetzt, brauchen dafür aber inzwischen nicht wie im vergangenen Jahr 28,00 € sondern schon 30,00 € pro Person und Monat. Im Blick auf die Gasrechnungen würden wir mit der doppelten Summe, also 200 Lei, etwa so viel helfen, wie im vergangenen Winter. Wir sind bei der alten Summe geblieben, weil die Empfänger sich bei einer höheren Summe nicht gut fühlen würden - es übersteigt die meisten Renten dann immer noch um ein vielfaches. In besonderen Notfällen werden wir dann außerhalb der regelmäßigen Gaben helfend einspringen.
So sehen also unsere neuen Daten für diese Saison des Projektes "Winterhilfe" aus:
110 Personen mit je 100 Lei entspricht 11.000 Lei (alte: 110.000.000 Lei) oder in Euro:
110 Personen mit je 30,00 € entspricht 3.300,00 € Pro Monat
Wir sind Ihnen sehr dankbar, dass wir mit Ihrer Hilfe auch diesen Winter wieder vielen Rentnerinnen und Rentner ein Hoffnungszeichen geben können und ihnen helfen, so gut wie möglich über den Winter zu kommen.
Im Namen des Diakonieausschusses und der Empfänger der Winterhilfe verbleibe ich darum mit den besten Wünschen für Sie und wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest. Möge unser Vater im Himmel Sie auch im Jahr 2007 reichlich segnen und alles Gute, was Sie für uns getan haben und hoffentlich noch tun, vielfältig vergelten!
Mit freundlichen Grüßen
Petra Stöckmann - Kothen
Initiatorin des Projektes
Hermannstadt, im November 2004
Liebe Freunde und Spender,
es ist wieder an der Zeit, dass ich mich bei Ihnen melde, damit Sie wissen, wie es in diesem Winter mit unserem Projekt "Winterhilfe" aussieht.
Zunächst gilt Ihnen unserer aller Dank für die Treue, mit der Sie unser Projekt unterstützen und begleiten. Bei jedem Treffen der Helferinnen im Bezirkskonsistorium lassen sie DANKE sagen von allen Empfängern der Winterhilfe.
Es ist auch in diesem Winter wieder nötig und wichtig, dass wir diese Gaben auszahlen können. Vielen Dank, mit Ihren Spenden können wir auch in diesem Winter allen bedürftigen Rentnerinnen und Rentnern eine Winterhilfe zukommen lassen.
Als wir im September die Liste erstellten, fanden sich 80 Personen, die wir unterstützen sollten. Inzwischen sind es 85 Personen.
Da es in diesem Herbst eine kleine Erleichterung gibt - es sind jetzt bald die Wahlen und darum hat die Regierung Gelder für die Subvention von Medikamenten für Rentner bewilligt - haben wir zunächst die gleiche Unterstützung vorgesehen, wie im vergangenen Jahr, also 700.000 Lei, d.h. aber immer noch ca. 18 € pro Person und Monat. Wir benötigen also monatlich ca. 1.500 €, um die Winterhilfe auszuzahlen. Allerdings ist es zur Zeit noch relativ warm, Gott sei es gedankt, dass wir noch keine Minustemperaturen und auch noch keinen Schnee haben. Spätestens im Januar werden wir wohl die Winterhilfe pro Person und Monat erhöhen.
Außerdem haben wir auch wieder eine Grippeschutzimpfung angeboten, besonders liegt es mir am Herzen, dass unsere Helferinnen eine Impfung bekommen, sie gehen ja tagtäglich in die Häuser der alten und schwachen Menschen, die sie in den Dörfern und Städten in und um Hermannstadt betreuen. Es ist darum für uns ein wichtiges Anliegen, dass diese Frauen alles bekommen, um selber gesund zu bleiben.
Über Sommer habe ich eine Statistik erstellt, um zu sehen, wie so das Verhältnis von: Frauen - Männer, Alter - Rente aussieht. Es sind eher erschreckende Daten zu Tage gekommen: die durchschnittliche Rente liegt bei 1.200.000 Lei, aber nur, weil einige Personen über 2.000.000 Lei Rente bekommen. Über 80 % der Empfänger sind Frauen, die zum größten Teil über 80 Jahre alt sind, dabei dann vielfach eine Rente unter dem Durchschnitt haben, also mit einer Rente auskommen müssen, die in etwa in der Höhe der Winterhilfe liegt. Die Personen in der Stadt haben zwar vielfach eine höhere Rente, weil sie in den Fabriken gearbeitet haben, da dort aber auch im Winter viel größere Rechnungen zu erwarten sind, fällt es eigentlich überhaupt nicht ins Gewicht.
Sie sehen, unsere Winterhilfe ist nach wie vor nötig und wichtig! Von Herzen danke ich Ihnen darum auch schon heute, dass Sie uns auch über den Sommer und bis jetzt nicht vergessen haben. Wir haben so viel Geld bekommen, dass wir im Dezember die Winterhilfe auszahlen können und auch für den Januar liegt schon Geld bereit, ja, wir können im Januar auch schon eine höhere Gabe auszahlen! Ich bin darum voller Zuversicht und Vertrauen, dass wir bis Ostern regelmäßig die Winterhilfe geben können und vielleicht wieder mit einer größeren Ostergabe abschließen können!
Unser Vater im Himmel vergelte es Ihnen reichlich und erhalte Ihnen diese gute Einstellung, uns und unsere Rentnerinnen und Rentner nicht zu vergessen!
Ich möchte Sie noch darauf hinweisen, dass die Kirchengemeinde Obertshausen, die nun schon seit vielen Jahren dankenswerterweise für uns die Spenden sammelt, eine neue Kontonummer für unsere Spenden hat, Sie finden diese im unteren Teil dieses Briefes. Leider ist es oft nicht leicht, die Adressen herauszubekommen, da die Banken hier gerne mit den Angaben sparen. Sollten Sie also von jemanden wissen, der keine Spendenbescheinigung erhalten hat, so teilen Sie uns doch bitte die Adresse mit. Danke für Ihr Verständnis!
Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen und Ihren Familien eine gesegnete Adventszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest! Bleiben Sie auch 2005 behütet und unter dem Schutz des Allmächtigen, unseres Vaters im Himmel!
Im Namen der Empfänger unserer Winterhilfe, des Diakonieausschusses und des Dechanten des Evangelischen Kirchenbezirkes Hermannstadt, grüße ich Sie ganz herzlich und verbleibe mit den besten Wünschen für Sie
Ihre
Petra Stöckmann - Kothen, Diakonin
Initiatorin der Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt
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