"România libera" v. 16.07.2009
S. 11 Rumänien: Sozialschutz für Inhaber von Geländewagen: die soziale Entwicklung nach der
Wende 1989: vor 1989: Renten stellten 80 % des letzten Gehalts dar, es gab keine Arbeitslosigkeit,
Vagabondage wurde strafrechtlich belangt, Mütter mit vielen Kindern erhielten Sonderzuschlag in
Höhe von mehreren Monatsgehältern: Beispiel: Mutter mit vier Kinder: 2.000,-Lei Zuschlag im
Monat, Mütter mit über 10 Kinder: 5.000,-Lei, Monatsgehälter der Arbeiter waren zwischen 1.500 -
1.800,-Lei; Paradox nach der Wende: Zahl der Armen ist jährlich zurückgegangen, aber Anzahl der
Sozialschutzempfänger ist jährlich gestiegen: 2008: 11 Mio. Rumänen erhielten sozialen Schutz
vom rumänischen Staat; Präsident Basescu erklärte öffentlich, soziale Gelder werden vergeudet:
Hilfe für Heizung auch für Inhaber von Geländewagen, längsten und gut bezahlte
Mutterschutzzeiten europaweit; nicht-Regierungs-Organisationen forderten Überprüfung der
staatlichen Ausgaben und Änderung der Gesetzgebung
Meine Meinung:
Änderung der Gesetzgebung - wegen mir, aber vor allem eine andere Einstellung der Beamten zu den Antragstellern und eine Überprüfung der Bedingungen, um an das Geld zu kommen. Dass nun auf die gezeigt wird, die sich auskennen und die Bedingungen erfüllen, um an das Geld zu kommen, hilft den Bedürftigen überhaupt nicht. Denn, mit anderen Worten, wir sollten auch Heizungszuschlag beantragen

wir erfüllen viele der Bedingungen und können es uns auch leisten, täglich anzustehen, um den Antrag abzugeben. Um die Gelder zu bekommen, muss man lange anstehen, viele Zettel ausfüllen und das alles mindestens drei mal pro Monat - weil jedes mal was anders noch zu fehlen schein... die zuständigen Sachbearbeiter übersehen so was nicht beim ersten Mal. Wen wundert es, wenn die wirklich bedürftigen es nicht machen? Dazu die Vorgaben, die können nur Menschen wie wir erfüllen - sprich, eigenes Haus oder offiziellen Mietvertrag...
Aber wenn sich nun der Herr Basescu selber einschaltet, dann kann es ja nur besser werden